Farbspiele

 

Als anerkannte Schule für Kunsttherapie bietet die Werkstatt für Kunst und Therapie in Münster eine dreijährige Ausbildung zur Kunsttherapeutin und zum Kunsttherapeuten an. 1985 gründeten die Künstler und Kunsttherapeuten Professor Cyril Mount und Dipl. Kunsttherapeut Ulrich Stöveken das Ausbildungsinstitut. Die Psychotherapeutin und Dipl. Pädagogin Anke Fleßner komplettierte kurze Zeit später mit ihren Fähigkeiten das Leitungsteam. Seitdem bietet das Ausbildungsinstitut in den Kunsttherapie-Seminaren ein noch breiteres Spektrum an praktischen Lernmöglichkeiten.

Wir bieten Ihnen:
  • eine Weiterbildung in Kunsttherapie
  • im Raum Münster / Bielefeld / Osnabrück
  • praxisnah und berufsbegleitend
  • in intensiver Zusammenarbeit mit den Lehrtherapeuten

"Lass uns gemeinsam an einer Therapie arbeiten, die Menschen mit der Kraft der Kreativität, der Liebe und des Respekts begegnet." Dieses Zitat des englischen Malers und Kunsttherapeuten Cyril Mount war das Gründungsmotto des Aus- und Fortbildungsinstituts und Grundlage der ersten Kunsttherapie-Seminare.

Skulptur

Die Art der Kunsttherapie, die in der Schule vermittelt wird, bietet durch ihren Praxisbezug ein hohes Maß an persönlicher Selbsterfahrung mit künstlerischen Medien. So entwickelt sich der Prozess der kunsttherapeutischen Ausbildung für die Teilnehmer sehr lebendig.

Wir vertreten die Ansicht, dass die Arbeit als Kunsttherapeut/in nach der Ausbildung eine starke Selbstwahrnehmungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung voraussetzt. Dieses Potenzial wird in unserem Kunsttherapie-Seminar in Münster durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Lehrtherapeuten und den Ausbildungsteilnehmer/innen einfühlsam umgesetzt.

In unserer Ausbildung verbinden sich die gesammelten Praxiserfahrungen auf nachvollziehbare Weise mit den theoretischen Grundlagen. Dies ermöglicht unseren Ausbildungsteilnehmer/innen, die psychologisch komplizierten Prozesse der Kunsttherapie leichter zu verstehen.

Wenn Sie an unserer Kunst- oder Gestaltungstherapie-Ausbildung interessiert sind, erhalten Sie über unsere regelmäßig durchgeführten Vorträge zur Kunst- oder Kreativtherapie einen Einblick in die Fachrichtung und die Schule. Die Inhalte der Kunsttherapie-Ausbildung werden dabei praktisch erfahrbar vorgestellt. Was ist Kunsttherapie? Die aktuellen Informationstermine finden Sie unter dem Link "Vorträge"!
Die berufsbegleitende kunsttherapeutische Ausbildung wird jährlich von circa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und dem benachbarten Ausland besucht. Sie stammen aus den Berufsfeldern:

  • Pädagogik
  • Psychotherapie
  • Sozialarbeit
  • Lebenshilfe
  • und Medizin.
Auch Künstler und Menschen anderer Berufssparten werden bei Eignung für die qualifizierte Weiterbildung in Kunsttherapie zugelassen.
Gemeinsames Malen

Die praxisorientierte, berufsbegleitende Kunsttherapie-Fortbildung bringt Freude und Farbe in den Arbeitsalltag und hilft gleichzeitig, berufliche Anforderungen kreativ zu bewältigen.

Die Kunsttherapiefortbildung wurde so konzipiert, dass berufstätige Pädagogen, Therapeuten, Sozialarbeiter, Ärzte und Teilnehmer anderer Berufszweige die Veranstaltungen neben ihrem Beruf wahrnehmen können.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Teilnahme".

Cyril Mount - Selbstportrait 1995

Nachruf Cyril Mount

Cyril Mount ist gestorben.

Der Freund, Kollege und Mitstreiter von Anbeginn der Werkstatt für Kunst und Therapie starb am 13. Februar 2013 im Alter von 92 Jahren.
Wir vermissen einen außergewöhnlichen Menschen, einen nahen Freund, einen erfahrenen Kunsttherapeuten und einen bemerkenswerten Künstler. Sein Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke in unserem Leben.
Die Lebenserfahrung eines Menschen, der schon immer ein kompromissloser Beobachter und Aufrührer war, hatte eine große Bedeutung für uns.
Ob es politische Missstände waren, die er durch seine Bilder oder Aktionen anmahnte oder zwischenmenschliche Nähe und Lebendigkeit, die immer im Mittelpunkt seiner Arbeit und seines Lebens standen, er war dabei tiefgründig menschlich und voller Liebe.

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